Und ruck-zuck gehts weiter im Jahr und der Woche 5, dieses mal mit dem Thema “Sinnesflut”. Ein schwieriges Thema, wie ich finde und ich habe lange überlegt, wann mich zuletzt alle Sinne gleichzeitig überrumpelt haben und wie ich das im Foto festhalte.

Dann habe ich mich an ein Konzert der Killers vor ein paar Monaten hier in Berlin erinnert. Grelles Licht, ein Menschenmeer, laute Musik und ein markerschütternder Bass. Dieser Moment hat doch einige Sinne von mir in Anspruch genommen….
Das Konzert war übrigens der Hammer!

Woche 5: Sinnesflut

Woche 5: Sinnesflut

Kamera: Canon PowerShot A710 IS
Brennweite: 83mm
Belichtung: 1/40s
Blende: 3.5
ISO: 800

Nachdem mein Kumpel Uli mich mit seinen Beiträgen inspiriert hat, habe ich mich nun kurzerhand entschlossen, im Projekt52 einzusteigen. Zu jeder der 52 Wochen im Jahr 2009 wird ein Thema gestellt, zu dem jeder seinen eigenen Beitrag liefern kann.
Ich hoffe, damit meinem etwas angestaubtes Blog wieder ein wenig Leben einhauchen kann und beginne meine Teilname etwas verspätet mit einem Bild zur 4. Woche und dem Thema “Kirchen”.

Woche 4

Seid einer guten Woche kurven wir nun schon durch die Wildnis. Entlang der Ostküste sind wir bis Umeå gefahren und z.B. bei einer kleiner Bergtour den phänomenalen Blick auf die Küste genossen:

Ausblick auf die Höga Kusten

Ausblick auf die Höga Kusten

Gestern sind wir bis nach Lappland vorgedrungen und haben am Abend unser Zelt im Örtchen Lycksele aufgeschlagen. Bei Temperaturen um 30° kommt man sich gar nicht so weit nördlich vor ;)

Heute geht es wieder Richtung Süden zurück nach Stockholm! Geplantes Ziel Östersund.

Vermutlich melde ich mich dann erst wieder bei unserer Rückkehr am nächsten Wochenende mit einem ausführlichen Reisebericht.

19.07.2008

Im Schilderwald

Gestern waren wir in Stockholm im “Kungsträdgården“, wo zur Zeit die verrücktesten Bilder aus aller Welt ausgestellt werden.

Hier eine Auswahl von Schildern, die mir besonders gut gefallen haben.

Mittwoch Abend ging meine Reise nach Schweden los. Tagsüber habe ich das Auto gepackt und die Wohnung startklar gemacht. Ursprünglich hatte ich vor, noch jemanden auf der Strecke mitzunehmen, um die Kosten etwas zu reduzieren. Doch das Auto war dermaßen voll, dass ich nicht eine weitere Reisetasche hätte mitnehmen können. Wie berichtet, wollte ich die mehr als 1000 Kilometer weite Strecke von Berlin nach Stockholm mit der Fähre von Rostock über Nacht nach Trelleborg kombinieren. Von Berlin bis zur Fähre in Rostock sind es dankbarerweise nur 2 Stunden Autofahrt. Das neue Navi hat mich sogar direkt bis vor den Fähranleger von TT-Line fehlerfrei gelotst.

16.07.2008

Auf nach Schweden

Nachdem ich nun ein ganzes Semester mein Blog vor sich hin geschlummert hat, nehme ich die kommenden Ereignisse als Ansporn künftig wieder aktiver zu Schreiben. Ich hoffe, meine Leser unterstützen mich eifrig mit Kommentaren und Feedback!

Was ist geschehen? Nachdem ich ein Jahr Schwedisch gelernt habe, und sich mein Praktikumssemester näherte, entschloss ich mich, mein Praktikum in Schweden zu absolvieren.
Also bei etlichen Firmen beworben und von nur sehr wenigen überhaupt Antwort erhalten. Zum Schluss hat’s dann doch geklappt, und ich habe Mitte Juni meine Zusage für ein 3-monatiges Praktikum in der deutsch-schwedischen Handelskammer erhalten.

Morgen geht die Reise los. Die Koffer sind gepackt, der Kühlschrank abgetaut und die Route geplant. Um in Schweden auch etwas mobiler zu sein, fahre ich mit dem Auto nach Stockholm. Doch die 1000 Kilometer schafft man in einem Tag kaum. Für die Anfahrt gibt es 3 Möglichkeiten:

1. Der pure Landweg über Dänemark, jedoch ein riesen Umweg, da ich einen großen West-Schlenker fahren müsste

2. Mit der Fähre nach Dänemark und über die Öresund-Brücke nach Schweden. Die schnellste Router (Fähren sind langsamer als ein Auto auf dem Festland!), jedoch auch die anstrengenste, da die Fähre nur eine gute Stunde fährt und man folglich wenig Ruhezeiten hat.

3. Mit der Fähre von Rostock direkt nach Schweden (Trelleborg).

Ich entschied mich für die dritte Variante. Sie ist zwar nicht unbedingt die schnellste -die Fähre fährt immerhin 7 Stunden – jedoch kann man auch über Nacht fahren und die Anreise recht gut auf zwei Tage verteilen. Die Fährverbindung wird von den beiden Reedereien Scandlines und TT-Line betrieben. Beide Angebote gleichen sich stark, einen Studentenrabatt gibt es bei keinem der beiden :/ So kostet mich das Übersetzen aufs Schwedische Festland mit einem Auto gut 140 Euro. Ein Bett gibt es für 85 Euro, das Frühstück für 10 Euro dazu. So ist man schonmal ganz schnell die ersten 230 Euro los. Dafür komme ich dann hoffentlich ausgeruht um 6 Uhr morgens in Trelleborg (Südspitze Schweden) an, und kann ganz entspannt die gut 650 Kilometer lange Strecke antreten.

Ich hoffe, ich werde auf meiner Fahrt durch Schweden einige schöne Ecken entdecken und werde dann fleißig darüber berichten!

Da jetzt Semesterferien sind, habe ich endlich mal wieder die Zeit, mich intensiver meinen Blog zu widmen. Doch zunächst ein paar Neuigkeiten. Am Wochenende habe ich durch Zufall beim Cocktail-Trinken bei uns im Kiez hier in Berlin einen neuen Frisör entdeckt. Beim Namen bin ich stutzig geworden. “P&G Style” kann ich natürlich nicht auslassen :) P&G Style Also gleich am nächsten Tag dort hin und mir meine wunderbare Haarpracht scheren lassen. Nunja, die Frisöse vollendete ihren Auftrag mit einem totunglücklichen Blick und einem halb verzweifeltem “Es tut mir leid, ich habs nicht hingekriegt”. Bezahlen durfte ich dann trotzdem den vollen Preis, aber dank des Sommerrabattes waren es dann nur 10 Euro. Trotzdem werde ich mir nächstes mal einen Frisör suchen, der mir nicht erzählt, dass er versagt hat :D P&G Style in Berlin ist definitiv nicht zu empfehlen. Denn so kompliziert ist ein Männer-Kurzhaarschnitt auch wieder nicht.

Grillen auf den Dächern BerlinsAm Abend sind wir dann zu Freunden gefahren, die auf deren Wohnhaus auf dem Dach eine Terrasse besitzen. Dort haben wir dann mit etwa 30 Mann richtig lecker gegrillt – mit einer super Aussicht auf die beleuchtete Stadt. Top! Die nächste Wohnung muss auf jeden Fall eine Dachterrasse haben!

Grillen auf den Dächern Berlins

20.07.2007

Semesterende!

Drei Wochen purer Stress. Drei Wochen mit viel Improvisation und wenig Schlaf. Nun ist es vorbei und die Prüfungen zum Semesterende sind vorbei. Sogar die ersten Ergebnisse liegen vor! Das letzte Mathesemester meines Studiums ist damit besiegelt. Ebenso sind drei andere Fächer ohne Sorge abgehakt. Das ist doppelt gut, denn die Nachprüfungszeit ist bereits mit Ulis Besuch in Berlin verplant ;)
Letzten Freitag wurde das Semesterende dann ausgiebig mit Alkohol gefeiert – böse Zungen behaupten, das Wissen, dass wir uns für die Prüfungen angeeignet haben, wurde weggeschwemmt. Aber ich weiä, dass das eine Läge ist – welches Wissen denn?

Heute wurden wir Dank Twotickets zu einem Konzert entführt, dass von der Beschreibung schon etwas .. nun ja “erfrischend” klang :) . Die deutlichste Aussage war, dass es ein “swingender” Abend werden sollte. Nun… wir, sowohl das Publikum war mit der dargebotenen Show etwas äberfordert. Von den ohnehin nur etwa 20 Anwesenden in dem gut 200 Plätze fassendem Theater brach nach etwa einer halben Stunde etwas Tumult aus. Einige Leute beschwerten sich, ob die Band “nicht etwas andere spielen könnte”, sie hätten schließlich Geld bezahlt. Doch die ließen sich nicht beirren und klimperten weiter höchst esoterisch angehaucht ihre spherischen Klänge im Drogenwahn. Ein hagerer Mann im roten Mantel lallt im Zwiespalt zwischen Einschlafen und Am-Mikrofon-Festhalten irgendetwas von “auf die Erde hinabschauen”. Nach etwa 30 Minuten gab es dann schon die erste Pause und bis auf zwei rüstige Rentner in der ersten Reihe verließ gut eine Hälfte des Publikums bei dieser Gelegenheit das Theater – die andere Hälfte war bereits während der Vorstellung gegangen.
So etwas Seltsames habe ich noch nie erlebt :D Aber lustig wars trotzdem irgendwie…

Ich bin gespannt, was mich noch so Schönes in den nächsten 6 Wochen erwartet. Auf dem Programm steht mitunter ein Urlaub mit 4 Freunden in Italien, sowie ein Urlaub in Norwegen mit der Familie. Langweilig wirds sicherlich nicht :)

Möwen am StrandEin verlängertes Wochenende in Sicht, 4 Tage frei am Stück – na dat muss man doch nutzen! Also die Badehose eingepackt und mit dem Auto in gut zwei Stunden an die Ostsee gefahren. Dort gings in den gemütlichen Küstenort “Kühlungsborn”, 10 Kilometer westlich von Heiligendamm, wo der diesjährige G8-Gipfel tagen wird. Bei der Durchfahrt fallen schon die weiten Stacheldrahtumzäunungen und Straßensperren auf, die Heiligendamm vor verirrten Kühen und Menschen schützen soll.

Die Ostseeküste in Ihren besten JahrenDort haben Laura und ich uns dann in einer Pension direkt am Meer einquartiert. Und besser hätten wir es kaum haben können: Strand, Sonne, Meer – und keine Wolke am Himmel! Nur ein wenig windig wars ;)
Nach drei Tagen Kurzurlaub gings dann pünktlich zu den Maikravallen wieder zurück ins gute alte Berlin!

Schön, aber nur zu kurz ;)

Morgen ist frei? Das ist mir entgangen und mein Flug geht erst übermorgen…
Das hat mir (und meinem Freund Philipp erst recht) gestunken, dass ich erst morgen Abend zum Heimaturlaub ankommen sollte. Also hab ich heute mit Germanwings telefoniert und lasse nun meinen Hinflug (Preis 0,00 EUR) verfallen und habe noch schnell einen Flug für heute gebucht – Einsatz: 35 Euro.
Nun steig ich um 15 Uhr in den Flieger und bin dann am frühen Abend in Bayern… wieder dahoam :)

Tipp für alle:
Viele Airlines, insbesondere die Nicht-Billigflieger wie Lufthansa handhaben es so, dass der Rückflug verfällt, wenn man den Hinflug nicht antritt. Germanwings macht das NICHT, jedoch sollte man telefonisch Bescheid geben, dass man den Hinflug nicht antritt.
Die bereits bezahlten Steuern/Gebühren kann man sich nach dem Flug zurückerstatten lassen.
Wer also damit leben kann, kurzzeitig ein zweites Mal Steuern “auszulegen”, dem empfehle ich kein Ticket umzubuchen, sondern gleich einen neuen Flug zu buchen. So spart man sich die Umbuchungsgebühr von 30 Euro :)

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